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Chronik

erstellt von Alcatel-Lucent zuletzt verändert: 21.01.2012 10:55

Aktuelles und Chronik.

Blog Entry Mut zu Emotionen by Alcatel-Lucent posted on 16.01.2008 18:58 0 comment(s) —
Es zerrt. Es zerrt an den Nerven. Es wird ständig diskutiert und informiert und man möchte eine Lösung haben und die ziemlich schnell. Man ist ständig müde, und viel zu oft gereizt. Man kommt zu nichts.

Was ist mit uns los? Wir können alle rational denken, wir können alle was schaffen und jetzt werden wir mit etwas konfrontiert, das nicht zu leicht aus der Welt zu kriegen ist. Wir gehen meistens müde aus der Firma und erreichen eigentlich nichts. Es geht alles so schnell und gleichzeitig so langsam.

Ich denke, und so ist die Erfahrung in ähnlichen Situationen, daß wir alle nach einer Lösung suchen, die schnell kommen muß. Wir möchten „erlöst“ werden. Der Druck muß weg. Aber wo kommt der Druck her? Nur von außen oder auch aus uns selbst?

Die Firma möchte uns los werden. Sie gibt uns einen Termin vor, der sehr kurzfristig ist. Ständig erfahren wir was Neues und wir sollen uns lediglich auf den Übergang zu Wipro vorbereiten. Es geht nicht mehr darum, "OB" wir gehen wollen sondern „WIE“.

Doch ´möchte ich rübergehen? Habe ich eine Wahl? Gibt es Alternativen und falls ja, wie sehen sie aus? Das sind alles Fragen, worüber ich versuche, nachzudenken. Aber ich komme noch nicht dazu, klare Gedanken zu fassen.

Aber ist diese Hektik nötig? Muß ich schnell entscheiden oder lasse ich mich vom Management treiben? Wir müssen schnell (!) die Hektik rausnehmen, Fakten zusammentragen, um abzuwägen. Die Firma hat uns ein neues Projekt gegeben: Outsourcing zu Wipro. Machen wir es gut – für uns.

Besinnen wir uns auf unsere Fähigkeit zu analysieren, und auf der Basis von ausreichend vielen Fakten die richtige Schlussfolgerung zu ziehen. Zusammen sind wir in der Lage für jeden die richtige Lösung zu finden. Packen wir es an. Wir haben eine gute Ausgangssituation. Wir brauchen Zeit und wir müssen sie uns jetzt nehmen, jeder für sich und gemeinsam. Dann kriegen wir dann den Druck weg – aber zu unseren Gunsten.

Blog Entry Was steckt hinter dem Verkauf vom Bereich Access? by Alcatel-Lucent posted on 15.01.2008 12:51 0 comment(s) —
Seitdem es bekannt wurde, daß Anymedia zum 1. März verkauft werden sollte, geht es in Access rund. Ein Meeting jagt das nächste. Im Gang wird ständig diskutiert. Soll ich gehen oder soll ich nicht? Das ist die Frage, für die jeder Mensch in der Abteilung eine Antwort zu finden versucht. Dennoch dürfen alle nicht nur in Hektik verfallen. Es gibt keinen Grund dafür und außerdem müssen wir überlegen, was hier gespielt wird. Slum in Gurgoan

Alcatel-Lucent ist letzte Woche überfallartig mit der Nachricht gekommen, dass Access an Wipro verkauft wird. Dass der avisierte Termin für den „Übergang“ der erste März ist, lässt den Betroffenen und dem Betriebsrat kaum Zeit zu reagieren, geschweige denn zu agieren.

Interessanterweise ist diese Vorgehensweise die gleiche, die in Berlin bei Nokia-Siemens Radio Access angewandt wurde. Weder der Berliner Betriebsrat noch der Wirtschaftsausschuss wurden im Vorfeld informiert. Es wurde versucht, alle vor vollendete Tatsachen zu stellen. Das Gleiche gilt für ALU.

Die KollegInnen haben kaum Zeit zu überlegen, ob die neue Firma in Ordnung ist und der Betriebsrat kann den Vorgang nicht vernünftig untersuchen und kann überhaupt nicht fundiert beraten.

Obwohl es vom Management versucht wird, alles schnell durchzupeitschen, müssen und dürfen wir nicht in Hektik verfallen. Die Firma möchte, dass die KollegInnen zu Wipro wechseln und haben panische Angst davor, dass die KollegInnen dem Betriebsübergang widersprechen. Noch eine Pleite wie in Berlin möchten ALU und Wipro nicht erleiden. Daher ist die Verhandlungsposition der KollegInnen stark. Wir haben soviel Zeit für die Entscheidungen und Verhandlungen, wie wir benötigen!

Was steckt hinter dieser Hektik, außer dass ALU die KollegInnen überrumpeln wollen?

Die Antwort wurde, so haben aus Betriebsratskreisen gehört, bereits dort verkündet. Zumindest ein Vorstandsmitglied, Herr Fechner, hat die Vision, dass in Zukunft R&D, sprich Forschung und Entwicklung“ von „third-parties“ übernommen werden soll, sprich Firmen wie Wipro oder TATA. Seine Meinung scheint nicht unumstritten zu sein. Die Präsentation, eine Folie im Betriebsrat, deutet jedoch darauf hin, dass er für diese Linie doch Unterstützung innerhalb von ALU hat. Dies könnte die Marschrichtung sein bzw. werden. Die Argumente, die heute für den Verkauf von Access gelten, können morgen für die Bereiche Optik und Mobility genauso relevant sein. Und außerdem: so eine Vorgehensweise könnte sehr schnell auch für Stuttgart gelten...

Auf jeden Fall passt die Vorgehensweise bei Access gut in die bereits verkündete Strategie für den gegenwärtigen Personalabbau: Freiwilligenprogramm, betriebsbedingte Kündigungen... und jetzt eben Outsourcing. Der Verkauf von Access zählt bereits zu den Abbauzahlen, so die Aussage der Firma.

Interessant am Rande ist auch, daß Wipro betont hat, sie brauche noch mehr Leute als die 33 in Access. Ideal für Wipro wären die Beschäftigte, die während der letzten Monate das „Freiwilligenprogramm“ von ALU in Anspruch genommen haben. Angeblich kennt Wipro die Outplacementfirma nicht, die diese Ex-Beschäftigte betreuen. So war die Auskunft eines Wipro-Vertreters, als ein Betriebsratsmitglied ihn in einer Veranstaltung danach fragte. Das ist seltsam.

Wie dem auch sei, eine grundlegende Frage ist noch nicht beantwortet – genauso war es auch bei NSN in Berlin: Wie sieht das Geschäftsmodell von Wipro aus? Ist es tragfähig? Was bieten sie den möglichen neuen KollegInnen an neuen Projekten an? Ist Wipro die goldene Zukunft und womöglich Ausweg für viele KollegInnen aus der ALU-Entwicklung oder möchte Wipro ledigich das Knowhow der Anymedia KollegInnen ausschlachten?

Die Antwort auf diese Fragen werden entscheidend für viele „noch“ ALU-Beschäftigte sein. Es stinkt gewaltig nach einem Pilotprojekt zum Thema Outsourcing.

Blog Entry Ausgliederung und das Konzept dahinter am Beispiel Nokia Siemens Networks Berlin by Alcatel-Lucent posted on 10.01.2008 11:09 0 comment(s) —
Alcatel-Lucent plant, den Entwicklungsteil des AnyMedia Produktes an die deutsche Tochter der indischen Firma Wipro auszulagern. Für die Kollegen stellt sich jetzt die Frage, wird dies ein neuerlicher Fall aus der „benq“-Methode oder besteht hier wirklich die Möglichkeit, aus der kränkelnden Telekommunikationsbranche in eine weniger anfälligen Kontext wie z.B Automatisierungstechnik oder ähnliches zu wechseln.

Leider gibt es bei Siemens-Nokia einige Beispiele, wo solche Ausgliederungen lediglich zum „Entsorgen“ von nicht mehr benötigten Mitarbeitern verwendet wurde. Die folgende Information soll ein Diskussionsbeitrag darstellen. Alle Beiträge können kommentiert werden.


NSN fährt mit Ausgliederungen fort. Ziel ist es offensichtlich die gesamte Forschung und Entwicklung (R&D) auszulagern. NSN fährt - wie wohl die anderen Konzerne auch - das Konzept, Entwicklungsaktivitäten von Firmen, die sich auf R&D spezialisieren, bei Bedarf einzukaufen. NSN verspricht sich davon “höhere Flexibilität”. Es sieht so aus, als ob in absehbarer Zeit nur noch Marketing, Vertrieb, Produktplanung und vielleicht einige Kernentwicklungen bei NSN bleiben werden.

Weiter ist ein neuer “Warenaustausch” zu beobachten. Die Divise heißt: “Du bekommst von mir Aufträge, wenn du eine bestimmte Anzahl meiner (unliebsamen) Mitarbeiter und auslaufende oder schwache Produkte übernimmst”.

So übernimmt IBM beispielsweise zum 1.1.2008 von NSN Mitarbeiter und bekommt dafür Aufträge von NSN. Oder, umgekehrt erklärte die Deutsche Telekom NSN wieder zum bevorzugten Lieferanten, wenn NSN 2000 Mitarbeiter der VTS (Service Deutsche Telekom) übernimmt (obwohl sie diese Tätigkeiten in anderen Bereichen abstoßen). Im Falle von VTS sind 70% der Mitarbeiter ohne Aufgaben, d.h. es ist ein massiver Stellenabbau dort zu erwarten.

Für die übernommenen Mitarbeiter wird in allen uns bekannten Fällen ein eigenes Konzernunternehmen, meist mit einem Betrieb, gegründet. Erfolgt doch mal eine Integration in ein bestehendes Unternehmen, wie im Falle Ausgliederung von NSN zu TATA, dann ist es ein kleines mit nur 25 Mitarbeitern. TATA beispielsweise möchte auf den deutschen Markt.

Von den Aufträgen, die NSN als Gegenleistung für die Übernahme der Mitarbeiter mitgibt, dürften diese langfristig nichts haben. Es ist sogar zu erwarten, dass viele dieser neu entstehenden Unternehmen nach einem Jahr still und leise geschlossen werden. Die Struktur „eigenes Unternehmen, eigener Betrieb“ ermöglicht leicht eine Betriebs- bzw. Unternehmensschließung. Die Mitarbeiter haben keine Chance mehr vor dem Arbeitsgericht.

Weiterhin ist auffallend, dass die NSN-Ausgliederungen scheibchenweise, so um die 100 Mitarbeiter pro Ausgliederung, erfolgen. Damit erhält man sowohl bei NSN als auch beim Ausgliederungspartner kleine Gruppen, die man still und leise entsorgen kann.

Diesen Ausgliederungsmaßnahmen wird mit massiver Aufklärung entgegengesteuert. Dabei werden die rechtlichen Aspekte wie §613a BGB betrachtet, die Chancen im Falle eines Kündigungsschutzprozesses beim Käufer und NSN erörtert und über die Firmen und deren Geschäftsmodell soweit wie möglich informiert. Von Vorteil ist momentan, dass die MA bei NSN einen Kündigungsschutz bis 30.09.2009 haben. Die Mitarbeiter lassen sich jedoch immer wieder von den Hochglanzfolien und den glatten Worten der Manager beeindrucken, die den Konzern meist im guten Licht darstellen. Es stellt sich dann immer wieder die Frage: Und was bedeutet das dann für dich..., für das Unternehmen..., für den Betrieb in den du kommst. Meist sieht es dann nicht mehr so rosig aus.

Eine Ausgliederung (NSN Radio Access, Berlin zur Indischen Firma Wipro) ist am Widerstand der Betroffenen gescheitert. Bis auf einige wenige Mitarbeiter, haben alle angekündigt dem Betriebsübergang zu widersprechen. NSN konnte die Ausgliederung nicht vollziehen und der BR hat ausgehandelt, dass die auslaufenden Projekte bei NSN fertig abgewickelt werden und danach neue Aufgaben für die Betroffenen gefunden werden sollen!

Ferner ist noch zu bedenken, dass in der Regel weder ein Betrieb noch ein Teilbetrieb wie §613a BGB es fordert, übergeht, sondern Abteilungen und Produkte. Die Konzerne missbrauchen den §613a BGB für ihre Outsourcing-Maßnahmen. Es wäre ein interessanter Prozess, dies mal von einem Gericht untersuchen zu lassen. In nahezu allen Fällen ist ein solcher Verkauf der Mitarbeiter gar nicht möglich. Nur VTS (Dt.Telekom) nach NSN und Siemens Mobile nach BenQ waren richtige Betriebsübergänge.

Wir erleben wohl momentan einen eklatanten Umbau des Arbeitsmarkts, der auch die Zeitarbeit weiter fördern wird.

Weitere Infos zur Ausgliederung NSN zu Wipro bei dem Mitarbeiternetzwerk NCI: Ausgliederung NSN-SCA zu Wipro

Blog Entry Demokratur pur? by Alcatel-Lucent posted on 21.12.2007 21:49 0 comment(s) —
Vor ein paar Tage gab es bei Alcatel-Lucent (ALU) eine Bescherung der besonderen Art: die Sperrung dreier Websites: Bild.de, Welt.de und Stern.de Lesen verboten

Normalität ist, dass Rassismus-, Sex- u. ähnliche Seiten bei Alcatel-Lucent gesperrt werden - ok. Auch Netzwerk IT wurde eine zeitlang zum Opfer der Zensur - nicht ok. Kaum zu fassen ist allerdings, dass bekannte Nachrichten-Sites wie „Die Welt“, „Der Stern“, "Bild" gesperrt werden. Das ist neu und schier unbegreiflich.

Wer eine dieser Websites vom ALU Intranet aus aufruft, wird mit einer Sicherheits-Seite konfrontiert, die erklärt, die betreffende Site würde gegen die Internetrichtlinie der Firma verstoßen. In solchen Fällen geht es um „nudity“ und „General News“, sprich Nacktheit und allgemeine Nachrichten.

Dass "Bild" und "Stern" reißerische Aufmacher haben, ist bekannt. Von "Der Welt" kann man so etwas jedenfalls nicht behaupten.

Der zweite Grund für die Sperrung: Alle drei Sites hätten „Allgemeine Nachrichten“ gebracht, war sicher richtig. Allerdings fragen wir uns, was ALU gegen solche Nachrichten hat? Die Welt gilt als gut bürgerlich-konservativ, der Stern ist nicht gerade "links" und die Bild-Zeitung ist nun halt - die "Bild-Zeitung".

Sind in ALU „Allgemeine Nachrichten“ unerwünscht? Warum werden nur diese Journale gesperrt und andere nicht? Welche Kriterien wurden angewandt? Wer hat die Sperrung veranlasst?

Eine Antwort haben wir nicht - noch nicht. Unter den KollegInnen wird vermutet, dass die betreffenden Journale antiamerikanisch berichtet haben könnten. Frei nach Gutsherrenart will aber niemand dazu etwas wissen.

Es dürfte sogar bei den verursachenden Managern bekannt sein, dass eine solche Sperrung nichts oder gerade das Gegenteil bewirkt. Durch derartige Sperrungen werden solche Sites nur noch interessanter und Zuhause hat heute fast jede/r einen Internetanschluß. Bezeichnend ist außerdem, welches Demokratieverständnis bzw. welche Mentalität bei solchen Demokrateuren herrschen muß.

Unter diesen Umständen kann der Konzern kaum von den drei Journalen erwarten, daß sie in Zukunft positiv über ALU berichten werden!

Blog Entry Es weihnachtet sehr... by Alcatel-Lucent posted on 13.12.2007 17:30 1 comment(s) —
...dies entspricht nicht nur der Tatsache, diesen Eindruck hatte man auch bei der 4. Betriebsversammlung am 12.12.2007. Es herrschte eitel Freude, Sonnenschein - Weihnachtsstimmung eben. Weihnachten

Wir erfuhren vom Betriebsrat, dass die Restrukturierung günstiger als geplant verläuft. Durchaus erfreulich - für die Geschäftsleitung. Leider wurde das Thema Restrukturierung sanft unter den Tisch gekehrt. So nebenbei wurde uns noch vermittelt, dass der Personalabbau wie geplant durchgeführt wird. Wie die zusätzlichen 4000 Stellen abgebaut werden, entscheidet sich erst Ende Januar 2008. Schwer nachzuvollziehen: Erst werden Abbauzahlen bekannt gegeben, um dannach festzustellen, wo abgebaut werden soll. Aber so denkt (?) unser Management eben.

Das Fazit von Patrick Liot im ECID vom 5.12.07 ließ uns dann aufhorchen: 2008 sei das Jahr der Transformation und Vereinfachung und, man höre und staune, 2009 das Wachstumsjahr: 10% Umsatzplus sind angestrebt.

Caroline Guillaumin war im ECID-Gremium sehr erbost, weil die (bösen) französichen Mitarbeiter mit der Presse kommunizieren und Frau Guillaumin die schlechte Stimmung bei den Mitarbeitern darauf zurückführt - eine durchaus interessante These. Der BR-Vorsitzende endete mit einem Fazit aus deutscher, Nürnberger Sicht: - wir sind überall dabei, - es herrschen aber Mißmut und Kritik am Ablauf, - es sind Blockaden nach der Fusionierung mit Alcatel vorhanden, - wir müssen uns da hineinarbeiten, - wir haben die Aufgabe, uns einzubringen und WIR WERDEN ES SCHAFFEN! Stellt sich nur die Frage wer ist "WIR"? Wer bleibt übrig?

Nach diesem Fazit betrat der Geschäftsführer Fechner das Podium mit sichtlich entspanntem und fast fröhlichem Gesicht. Mit einer nichtssagenen Folie "Merger Update" begann er seinen Beitrag a la Pat Russo, die ja in ähnlicher Art als Entertainerin auftritt. Obwohl Fechner diesen Stil zu kopieren versuchte, gelang es ihm in seiner steifen Art und Weise nicht ihr nachzueifern. Es fiel ihm aber nicht schwer, an das Gesagte vom BR-Vorsitzenden anzuknüpfen. "Wir müssen uns einbringen." waren seine Worte. Ob er hiermit auch das Management gemeint hat?

Interessant war sein "Was wär wenn?"-Szenario und "Wo wären wir ohne Fusionierung"? Ja, wo wären wir denn ohne Managementfehler? Er beklagte sich über falschen Darstellungen in der Presse. Gejammer auf hohem Niveau.

Eines seiner beliebtesten Sätze war "Denken Sie einmal darüber nach". Indirekt meinte er wohl damit, dass die Personalabbaumaßnahmen unumgänglich und zu akzeptieren sind.

Zum Abschluß gab es noch eine "heftige" Diskussion - ganze 2 Redebeiträge von Kollegen. Der erste Beitrag trug zur weihnachtlichen Friedensatmosphäre bei. Der Kollege empfand die Stimmung in der Betriebsversammlung als gut, ganz im Gegensatz zu den "Flurgesprächen", die in seinen Augen eher negativ geprägt seien. Einen anderen Kollegen hielt es nach dem Beitrag nicht auf seinem Stuhl und konterte: Die Situation sei durchaus sehr angespannt und der Personalabbau noch immer konkret. Er erhielt viel Beifall.

Über die Restrukturierungsmaßnahmen wurde so gut wie nichts berichtet - von keiner Seite. Wir erlebten ein weihnachtliches Schauspiel mit Trauercharakter.

(1) Kommentare

Anonymer Benutzer 31.10.2008 19:28
"Beim Telekommunikations-Ausrüster Alcatel-Lucent hat die IG Metall an den deutschen Standorten bis 2010 Arbeitsplätze für Entwickler gesichert. Davon sind in Stuttgart, Nürnberg und Berlin alle Arbeitsplätze in den Bereichen Mobile Accesss, Applications und Optics betroffen. Erhalten bleiben zusätzlich bis 2010 auch die Arbeitsplätze im Bereich CTO/Bell Labs in Stuttgart und Berlin.

»Mit diesem Ergebnis ist es dem Betriebsrat in enger Zusammenarbeit mit der IG Metall gelungen, für die Kolleginnen und Kollegen eine Perspektive zu erreichen«, erklärt der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Harald Kalmbach."

Quelle: http://www.igmetall-itk.de/index.php?article_id=1026

Habe ich da was nicht verstanden?