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Kaufhaussterben, jetzt Hertie

erstellt von valter zuletzt verändert: 21.05.2009 16:08
54 Hertie Warenhäuser mit mehreren tausend Jobs, meist an der Grenze zum Existenzminnimum werden dichtmachen, weil die Pleite nicht aufzuhalten ist.

Eine Gläubigerversammlung der insolventen Warenhauskette hat am Mittwoch, den 19.5.09, in Essen auf Empfehlung des Insolvenzverwalters mit 84,6 % Schließung beschlossen, stern vom 20.5.09.

Nach Woolworth ist das neben dem angeschlagenen Arcandor Konzern der 3. Fall, der die Innenstädte leerputzen wird. Wieder werden die von geringem Nebenverdienst abhängigen Frauen ihre Arbeit los, die sie nach der Ladenöffnungszeit bis in die Nacht leisteten und dabei oft das Privatleben geopfert haben. Das ist der Dank dafür.

Vielleicht denken so manche an den AEG Streik und erinnern Aktionäre und Kommunalpolitiker an die Verantwortung, die hinter der Spekulation mit zentral gelegenen Immobilien zurückzustehen hat?

(1) Kommentare

Anonymer Benutzer 22.05.2009 10:02
valter:
"Vielleicht denken so manche an den AEG Streik und erinnern Aktionäre und Kommunalpolitiker an die Verantwortung, die hinter der Spekulation mit zentral gelegenen Immobilien zurückzustehen hat?"

Vielleicht sollte man sich mal klar machen, womit man es in dieser Wirtschaft zu tun hat, welchen Kalkulationen man unterworfen ist, wie diese rechtstaatlich geschützt sind, anstatt so zu tun, als wäre alles in bester Ordnung, wenn nur manche nicht "die Verantwortung" an der Garderobe abgegeben hätten.

Es liegt nämlich am System und n i c h t an irgendwelchen charakterlichen oder moralischen Verfehlungen von Politikern/Managern.