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Kundenstreik und Kaufboykott: Chancen & Risiken

erstellt von Theorie zuletzt verändert: 25.08.2008 16:04
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  • Kundenstreik und Kaufboykott: Chancen & Risiken

    Abgeschickt von Theorie am 1.Juli 2006 00:19
    Welche Macht besitzt der Verbraucher und in welchen Fällen kann diese sinnvoll eingesetzt werden? „Kauft keine Handys der Firma A, keine Elektrogeräte der Firma B und schließt keine Versicherungsverträge mit der Firma C ab, denn diese Unternehmen behandeln ihre Mitarbeiter schlecht!“ Auch in den Foren des Netzwerk-IT findet man immer wieder Beiträge zu dieser Thematik, wobei jedoch bezüglich der Erfolgsaussichten nur wenige und zudem sehr unterschiedliche Meinungen geäußert werden. Bei einem spürbaren Umsatzrückgang werden die boykottierten Unternehmen früher oder später wohl reagieren müssen; ob aber die von der Geschäftsführung getroffenen Konsequenzen auch ausgerechnet den Interessen des streikenden Kunden entsprechen, das halte ich gegenwärtig für kaum wahrscheinlich. Bei einem Streik der Beschäftigten teilt eine Interessenvertretung dem Arbeitgeber ganz genau mit, welche Forderungen er zu erfüllen hat, damit die Arbeitnehmer wieder ihre Arbeit aufnehmen. Und selbst bei klar formulierten Ansprüchen kommt es dennoch häufig zu unerwünschten Nebenwirkungen. So werden beispielsweise höhere Stundenlöhne nicht selten mittels anschließender Personalanpassungen „finanziert“. Woher sollte aber ein Unternehmen erfahren, warum und auch von wie vielen Menschen seine Produkte nicht gekauft werden, dass es sich also nicht in jedem Fall um einen der Standardgründe wie Preis, Qualität oder dem gebotenen Service handelt? Gleichermaßen müsste man einem Unternehmen aber auch mitteilen können, warum man gerade bei ihm Kunde geworden ist. Die Medien werden dieses Informationsdefizit sicherlich nicht ausgleichen können, denn sie vertreten in erster Linie zunächst ihre eigenen Interessen. Als ein Sonderbeispiel für einen Kundenboykott betrachte ich auch eine geringe Wahlbeteiligung, wo dann die Ursachenforschung die merkwürdigsten Begründungen zu Tage fördert. Bevor man sich über einen eventuellen Vertrauensverlust auf der Wählerseite Gedanken macht, ist es wesentlich einfacher, dem schlechten Wetter am Wahltag die Schuld in die Schuhe zu schieben. Vielleicht fällt ja den Forumsbesuchern etwas dazu ein, wie der Kunde die Macht seines Geldes möglichst gezielt einsetzen könnte. TheoRie
  • Re: Kundenstreik und Kaufboykott: Chancen & Risiken

    Abgeschickt von Theorie am 1.Juli 2006 13:01
    Hallo TheoRie, Du hast es schon selbst genant unter welchen Bedingungen ein Boykott erfolgreich sein kann. Es darf kein "stiller" Boykott sein (wie bei den Wahlen), sondern es muss einen öffentliche Aufruf geben mit klaren Forderungen. Im Falle des Erfolgs muss dann der Boykott auch öffentlich beendet werden. Ein gutes Beispiel hierzu ist die Kampagne von Greenpeace wg. „Brent Spar“. INTR [url href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brent_Spar"]http://de.wikipedia.org/wiki/Brent_Spar[/url]
  • Re: Kundenstreik und Kaufboykott: Chancen & Risiken

    Abgeschickt von Theorie am 3.Juli 2006 17:58
    Vielen Dank INTR, für Deinen interessanten Link zu einem erfolgreichen „öffentlichen“ Boykott. Dieser Erfolg zählt aber bestimmt zu einer seltenen Ausnahme, bei der die ausreichend große und genügend lang andauernde Medienwirksamkeit auf ganz besondere Umstände zurückgeführt werden kann: 1) Angeblich (75 bis 5000 Tonnen Ölrückstände) sehr große drohende Umweltverschmutzung, die aufgrund der besonderen Lage im Meer, die gesamte Bevölkerung vieler „unschuldiger“ Staaten in Mitleidenschaft ziehen könnte. 2) Rechtswidriges Verhalten von Aktivisten einer international bekannten Organisation außerhalb von Ländergrenzen. Der Kampf um ein paar tausend Arbeitsplätze irgendeines Unternehmens führt hingegen doch nur für einen kurzen Zeitraum zu einer Erhöhung bei den Auflagezahlen der regionalen Presse. Außerdem lässt sich der Schaden höchstens noch etwas verringern und nicht wie bei der Brent Spar bereits im Vorfeld verhindern. Bei meiner Frage hatte ich eher an praktikable Lösungen für etwas alltäglichere Fälle gedacht, in denen die Macht des Geldes zielgerichtet und möglichst rechtzeitig genug eingesetzt werden kann. So wäre es für mich wenig praktikabel, vor meinem nächsten Einkauf oder Tanken einen öffentlichen Aufruf mit klaren Forderungen organisieren zu müssen. TheoRie
  • Re: Kundenstreik und Kaufboykott: Chancen & Risiken

    Abgeschickt von Theorie am 4.Juli 2006 13:07
    Hallo INTR; TheoRie, warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt? Genaugenommen warum so weit zurück in die Vergangenheit zur Brent Spar gehen, wenn es doch hier auf Netzwerk IT unter www.jobkiller-electrolux.de ein Beispiel für einen gelungenen Kundenstreik gibt. Wer die aus IGM Kreisen stammenden Zahlen von 40% Umsatzrückgang in Deutshcland bzw. 70% in der Region für übertrieben hält, findet eine genaue Anaylse der Quartalszahlen un ter http://www.netzwerkit.de/projekte/aeg/chronik/news_item.2006-05-05.5420506481 Ich sehe das so, dass der Käuferstreik ein sehr wirksames Mittel sein kann. Definitv ist er aber natürlich nicht das Wundermittel für alle Situationen.
  • Re: Kundenstreik und Kaufboykott: Chancen & Risiken

    Abgeschickt von Theorie am 5.Juli 2006 19:23
    Hallo AEG’ler, die Nürnberger AEG in der Muggenhofer Straße liegt für mich im wahrsten Sinne des Wortes wirklich zum Greifen nah, und der wiederholte Aufruf zum Boykott von Artikeln mit dem Firmennamen Electrolux war auch der ursprüngliche Auslöser für meine bewusst allgemein formulierte Frage. Kann man aber mit einem Boykott die Firmen überhaupt dazu bewegen, sich einen weiteren Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland künftig sehr reiflich zu überlegen, oder verpasst man den Unternehmen damit nur nachträglich einen Denkzettel, den letztlich die noch verbliebenen Beschäftigten ausbaden müssen? Inzwischen müsste man für den Fall eines Boykotts deutscher Produkte bzw. Hersteller vielfach sogar gleich auf ausländische Unternehmen ausweichen. [STRONG]Electrolux hat im Bilanzjahr 2006 faktisch kein Geld weitere Werke zu schließen, wenn sich dort Widerstand entwickelt. (www.jobkiller-electrolux.de)[/STRONG] Sollte man also, gemäß der obigen Annahme, die Kundenstreiks weiterführen und auch auf andere Unternehmen in einer vergleichbaren Situation ausweiten, damit ein fortschreitender Stellenabbau und weitere Standortschließungen verhindert werden können? Halten zum Beispiel die Beschäftigten von Electrolux / AEG BenQ / Siemens Alcatel & Lucent Philips … einen weiteren bzw. sofortigen Boykott der Produkte ihres Unternehmens ebenfalls für eine sinnvolle Maßnahme zum Erhalt von Arbeitsplätzen oder sehen sie vorteilhaftere Einflussmöglichkeiten durch die Kunden? TheoRie P.S.: Als einzelner Konsument werde ich durch einen Kaufstreik bestimmt keine Wunder bewirken, aber zu einer Schadensvergrößerung möchte ich auf jeden Fall auch nicht beitragen.
  • Re: Kundenstreik und Kaufboykott: Chancen & Risiken

    Abgeschickt von Theorie am 9.Juli 2006 12:54
    Hallo TheoRie, als einzelner Konsument wirst du gar nichts bewegen können. Ob Kaufstreik, Streik, Demonstration, Sitzblockade oder welche Aktionsform auch immer, Wirkung erzielt wird durch ein kollektives Vorgehen. Ein Kundenboykott oder Käuferstreik kann insbesondere bei Produkten für Endverbraucher (Waschmaschinen von Electrolux, Benzin von Shell usw.) und/oder bei Firmen/Marken, die auf ein positives Image angewiesen sind (Nike, H&M;, Coca Cola) wirksam sein. Dagegen wird ein Waffenproduzent sich wohl kaum beeindrucken lassen, wenn wir sein Geschäft verwerflich finden und boykottieren können wir ihn sowieso nicht. Neben der klaren Forderung, die mit einem Boykott erreicht werden soll, ist vorallem die Bereitschaft notwendig, den Profit des Unternehmens zu schmälern. Man kann nicht ins Wasser springen ohne naß zu werden. Vollgas mit angezogener Handbremse geht schief. Das ist genau das grundlegende Problem der üblichen - und auch bei der AEG angewandten - offiziellen Gewerkschaftstaktik. Streiken ohne dem Konzern weh zu tun bzw. schnell wieder aufhören, wenn es die Gegenseite wirklich schmerzt. Schade ich mir durcheinen entschlossenen Kampf selbst? Nein, denn nur so entwickelt sich der notwendige Druck, der z.B. Electrolux zwingt, Arbeitsplätze nicht zu verlagern. Das letzte AEG Werk in Rothenburg hat nur noch eine Chance, trotz des neuen Werkes in Polen, dasss ab 2008 die neue Plattform für Einbauherde aller Electroluxmarken herstellen wird, zu überleben: Die Bosse müssen so große Angst haben, dass sie sich nicht trauen, nach der für sie schmerzlichen Erfahrung mit der AEG Nürnberg, Rothenburg anzugreifen. Dazu kann ein fortgesetzter Electroluxboykott beitragen.
  • Re: Kundenstreik und Kaufboykott: Chancen & Risiken

    Abgeschickt von Theorie am 9.Juli 2006 17:06
    Hallo AEG’ler, vielen Dank für Deine gute Beschreibung des Machtpotentials vom einzelnen Normalverbraucher. Einerseits ist die Bestätigung der geringen Einflussmöglichkeiten durch das eigene Kaufverhalten unbefriedigend, andererseits werden erneut die manchmal wiederkehrenden Zweifel gegenüber einem Boykott der Produkte von Electrolux ausreichend entkräftet. Leider wird das zwar geringe Machtpotential des Einzelnen, welches jedoch bei einer kollektiven Nutzung unbestreitbar sehr wirksam sein kann, von der Mehrheit der Verbraucher in völlig unzureichendem Umfang genutzt, denn es erfordert neben den standardmäßigen Preis-/Leistungsvergleichen, die vielfach bereits andere für einen durchgeführt haben, auch die selbständige Suche und die persönliche Gewichtung zusätzlicher Informationen. Der Verbraucher verzichtet mit einem „Da kann man als Einzelner sowieso nichts machen.“ auf die verantwortungsvolle Nutzung seiner Gestaltungsmöglichkeiten, obwohl sie durch eine wohl überlegte Kaufentscheidung bedeutend leichter wahrzunehmen sind, als zum Beispiel durch die Teilnahme an einer Kundgebung. Der Verbraucher verzichtet freiwillig auf eine größtmögliche Nutzung seines Entscheidungsspielraums, während er als Arbeitnehmer und Steuerzahler nach größeren Mitspracherechten ruft. Das Bezahlen für Entscheidungen, die andere für ihn getroffen haben, das ist er allerdings gewohnt, und es wäre nur ein konsequentes Verhalten von ihm, wenn er anderen auch die Qual der Wahl bei Kaufentscheidungen übertragen würde. Im Zusammenhang mit diesem Forumsthema hätte ich trotzdem noch eine weitere Frage an die Leserinnen und Leser. [STRONG]BenQ Mobile feuert aus allen Rohren – Mitarbeiter[/STRONG] Quelle : http://www.pcwelt.de/news/handy_pda/mobile/45146/index.html Sollte ich jetzt als Verbraucher zurückschießen und mit maximal vier Körnern (= nichtgekauften Handys) BenQ Mobile das Weihnachtsgeschäft 2006 verhageln? Gruß TheoRie
  • Re: Kundenstreik und Kaufboykott: Chancen & Risiken

    Abgeschickt von Erich Bot am 11.Juli 2006 16:58
    [quote:TheoRie format="text/plain"] ...Der Verbraucher verzichtet mit einem „Da kann man als Einzelner sowieso nichts machen.“ auf die verantwortungsvolle Nutzung seiner Gestaltungsmöglichkeiten, obwohl sie durch eine wohl überlegte Kaufentscheidung bedeutend leichter wahrzunehmen sind, als zum Beispiel durch die Teilnahme an einer Kundgebung. Der Verbraucher verzichtet freiwillig auf eine größtmögliche Nutzung seines Entscheidungsspielraums, während er als Arbeitnehmer und Steuerzahler nach größeren Mitspracherechten ruft. [/quote] Ich denke genau das ist der entscheindene Knackpunkt. Sicher machen sind die Erfolge von solchen Boykottaktionen nur sehr verzögert bemerkbar, aber dafür wirken sie sehr nachhaltig. Es ist auch eine Frage der Solidarität. Die Menschen, die ihre Arbeit verloren haben oder kurz davor stehen, sind meist nicht mehr in der Lage über ihre Kaufentscheidung etwas zu bewirken. Diejenigen, die aber noch in Lohn und Brot stehen, vernünftiges Geld bei einer vernünftigen Firma verdienen, oder selbstständig sind, die haben die Freiheit solche Entscheidungen zu treffen. zu deiner Frage BenQ: ja lies dir mal einen Link durch, der zeigt, daß es auch anders geht....wenn man nur will oder muß. [url href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/884/79805/"]Sanierung auf italienisch[/url] Gruß EBot(heute mal branchenübergreifend)
  • Re: Kundenstreik und Kaufboykott: Chancen & Risiken

    Abgeschickt von Theorie am 15.Juli 2006 21:51
    Hallo EBot, Danke für Deinen branchenübergreifenden Kommentar. Die Wirkungslosigkeit von Gegenmaßnahmen aufgrund einer mangelnden Solidarität ist bestimmt eines der großen Hauptprobleme. Sind die Mitarbeiter in einem Unternehmen beschäftigt, dann wollen sie ihren Arbeitsplatz nicht eventuell zusätzlich gefährden, und wenn sie dann trotzdem draußen bleiben müssen, besitzen sie nahezu keine direkten Einflussmöglichkeiten mehr. Zu Deinem Link mit der Firma Piaggio und deren Chef Roberto Colaninno: Ich glaube einer der wesentlichen Unterschiede zwischen Colaninno und Kleinfeld wird der sein, das Colaninno freiwillig handeln wollte während Kleinfeld kursgetrieben handeln musste. Mit einer Modernisierung der Werkshallen mit Heizung und Klimaanlagen wird man zumindest in Deutschland nur in seltenen Fällen die Stimmung der Beschäftigten heben können, da muss man sich schon etwas anderes einfallen lassen, was einem kreativen Chef aber wohl gelingen dürfte. Den Verkauf von Unternehmensbereichen halte ich für schlichtweg einfallslos und betrachte ihn als Ausdruck der Hilflosigkeit und mangelnder Führungspersönlichkeit, was also für einen gestandenen Unternehmer absolut undenkbar wäre. Gruß TheoRie
  • Rückzug von Wal-Mart: Ein maßgeblicher Verdienst der Verbraucher?

    Abgeschickt von Theorie am 30.Juli 2006 16:48
    Es wäre zwar wünschenswert, wenn wirklich die Verbraucher in entscheidendem Maße und auch ganz bewusst für den Rückzug des Handelsriesen Wal-Mart verantwortlich gewesen wären. Aus verschiedenen Untersuchungen zu den Problemen von Wal-Mart lässt sich ein besonders herausragender Verdienst der Verbraucher aber leider nicht erkennen. Für einen Hauptteil der Schwierigkeiten trägt das Unternehmen Wal-Mart einzig und allein selbst die Schuld, während die Interessenverbände, die Konkurrenzunternehmen und die Medien zumindest vorübergehend und glücklicherweise am gleichen Ende des Strangs gezogen haben. Der Verbraucher entscheidet zunächst nach wie vor selbst, was er kaufen möchte, und entschließt sich dann vielfach nur aufgrund des Preises und eventuell noch der Fahrtkosten, wo er kaufen möchte. Die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten spielen dabei in der Regel nur eine vernachlässigbar geringe Rolle, sofern nicht zusätzlich mehr oder weniger direkte Beziehungen zum betreffenden Unternehmen vorhanden sind, wie es zum Beispiel beim Boykott von Produkten der AEG-Electrolux hauptsächlich der Fall gewesen sein dürfte. Sollte der Verbraucher bei seinen Kaufentscheidungen nämlich wirklich die Interessen der Beschäftigten berücksichtigen, dann hätten auch andere Einzelhandelsunternehmen bereits vor Jahren ihren Rückzug antreten müssen oder zumindest aber die Arbeitsbedingungen ihrer Belegschaft deutlich verbessern müssen. Sowohl Interessenverbände, engagierte Einzelpersonen als auch die Medien haben jedenfalls in so großem Umfang die Öffentlichkeit über gravierende Missstände informiert, als dass jemand später ruhigen Gewissens behaupten könnte „Er hätte von den Zuständen ja nichts gewusst.“. Die Verbraucher haben aber als eine Art Rechtfertigung für ihr Verhalten nun einmal ihre ganz persönlichen Vorstellungen von Ethik entwickelt, die aber ebenfalls deutliche Schwachpunkte besitzen. Mit Wal-Mart verschwindet somit vorerst nur ein kleiner Teil negativer Ethik-Vorstellungen. TheoRie P.S.: Ich könnte jetzt auch mit erhobenem Haupt sagen, dass ich ebenfalls Wal-Mart bereits seit Beginn an erfolgreich boykottiert hätte. Nichts aber auch rein gar nichts habe ich dort eingekauft, denn der nächste Laden liegt (zum Glück) über 100 Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Links zum Thema: Wal-Mart in Deutschland – eine verfehlte Internationalisierungsstrategie (Juni 2003) http://www.iwim.uni-bremen.de/publikationen/pdf/w025.pdf Der Fall Wal-Mart: Institutionelle Grenzen ökonomischer Globalisierung (Juli 2004) http://www.wiso.uni-dortmund.de/is/dienst/de/content/V4/V42/pdf/ap-soz04.pdf Wal-Mart Unternehmensethik (November 2004) http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/eh/walmartethik.pdf
  • Re: Rückzug von Wal-Mart: Ein maßgeblicher Verdienst der Verbraucher?

    Abgeschickt von carl am 5.Oktober 2006 17:14
    vor einiger zeit habe ich die site "kundenstreik.de" ins netz gestellt. dort kann man darüber abstimmen, welches unternehmen bestreikt werden sollte. ich finde, wir sollten uns als konsumenten endlich absprechen und jeweils gezielt bestimmte unternehmen bestreiken, die sich nicht benehmen können. damals hat das mit shell und der ölbohrplattform ja auch funktioniert. besucht doch mal kundenstreik.de vielleicht gibts ja auch vorschläge für eine weiterentwicklung... carl
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