Streik: Der öffentliche Dienst ist es Wert
Nürnberg 20.3.2012 Die 8.500 Demonstranten hatten auf dem Nürnberger Kornmarkt kaum Platz, auf dem sie für bessere Bezahlung demonstrierten. Die angebotenen 1,77% stehen in keinem Verhältnis zu den geforderten 6,5% Gehaltserhöhung, die sie nach etlichen Jahren Zurückhaltung fordern. Die explodierenden Gewinne der Unternehmen und der Zuwachs an Reichtum gebietet es, auch die für die Gesellschaft wichtige Dienste Leistenden eine Lohnerhöhung notfalls mit Streik durchzusetzen.
An dem Streik nahmen auch viele Erzieherinnen teil, die sich hochmotiviert noch immer einen Notdienst beim Streik, also selbst organisierte Streikbrecher leisten, den sie sich bei dem kommenden Ernstfall wohl nicht mehr leisten können, wenn sie ihre eigenen Interessen ensthaft verfolgen.

Weitere Bilder über den Streik und die dabei gezeigten Plakate stehen in der hier verlinkten Foto-Galerie .
Die Welle der Warnstreiks , die Montag auf den Norden beschränkt war, wurde Dienstag auf Hessen und Süddeutschland ausgedehnt. In vielen weiteren Städten wie in Frankfurt gab es Kundgebungen. Nach Ansicht der Gewerkschaft werden die Streiks ohne Schlichtung in einen unbefristeten Streik münden.
Am 21.3.2012 rollt die Warnstreik-Welle über Hessen und NRW und Berlin .